Christine Högl

HARPIST

Harfenmusik
live im
Planetarium

 

Ein faszinierendes Hörerlebnis unter dem Sternenhimmel

Mit ihrer zauberhaften Musik bereitet Christine Högl für das Publikum im Planetarium den ‚Himmel auf Erden‘. Jeder Mensch gerät beim Betrachten eines klaren Sternenhimmels ins Schwärmen. Die Harfe ist als 'himmlisches Instrument' in Verbindung mit dem Sternenhimmel ganz in ihrem Element.

Der Zuhörer ist zugleich Zuschauer und taucht, entspannt zurückgelehnt, in das Mysterium von Klang und Universum ein. Still werden, staunen, lauschen … das ist der Eingang zu den Geheimnissen der Nacht.

Christine Högl verbindet ihre Harfenklänge geradezu traumhaft schön mit dem Sternenhimmel. Das Spiel der Hände auf den Saiten wird im Dunkel der Nacht durch die spezielle Harfenbeleuchtung zum magischen Tanz.

Auf einzigartige Weise öffnen die kuppelfüllenden Bildprojektionen des modernen Planetariums den Blick in ferne Welten. Diese Klangreise in die Weite der Sterne lädt ein, sich in einem größeren Zusammenhang zu begreifen und zu ahnen, » Woher wir kommen, wohin wir gehen und welchen Sinn unser Leben hat «.


25 Jahre 'Harfenmusik unter dem Sternenhimmel'    Jubiläumstour 2017

 

"Das Projekt „Harfenmusik unter dem Sternenhimmel“ ist seit einem Vierteljahrhundert das Herzstück meiner Konzerttätigkeit. Im Sternentheater wird nicht nur der Eindruck eines naturgetreuen, sternenübersäten Firmaments genutzt, sondern auch beeindruckende Bildprojektionen, welche die komplette Kuppel ausfüllen.

Über diese Arbeit bin ich dankbar und glücklich, denn es ist die Erfüllung eines Lebenswerkes. Als Planetariums-Musikerin habe ich alles erreicht, was ich mir wünschen kann: acht ‚Sternentraum‘ Live-Produktionen, die Vertonung der Kindershow ‚Die Zeitblasenreise‘, die Fulldome-Show ‚Zauber der Anderswelt‘, und in Kooperation mit dem Mediendom der Fachhochschule Kiel ist eine neue Fulldome-Show „Die Himmelswiese“ geplant.

Als mein Projekt „Harfenmusik unter dem Sternenhimmel“ begann, gab es kaum Konzerte oder Kulturelles in der Kuppel. Viele Planetarien probierten mutig meine neue Idee aus – mit Erfolg! Man kann sagen, dass ich als Pionierin von Livekonzerten in Planetarien für viele Musiker/innen wegweisend war. Heute, 25 Jahre später, gibt es in den ‚Sternentheatern‘ ein vielfältiges Kulturprogramm und ein breites Angebot an Livemusik. Die Kulturlandschaft ist aus den Planetarien nicht mehr wegzudenken.

„Take time for dreaming, it is the way to the stars“, lautet ein irischer Spruch.
In diesem Sinne sind Harfenklänge in Verbindung mit dem Sternenhimmel ganz in ihrem Element. Es ist eine magische, völlig zeitlose Kombination, die Menschen aller Altersgruppen berührt und verzaubert. Sternenhimmel und Harfenmusik vermögen - ohne Worte - an unsere innere, ewige Heimat zu erinnern, wo wir intuitiv spüren, was unser Menschsein auf dem Blauen Planeten Erde ausmacht.
Es ist ein ‚Himmel auf Erden‘, wenn wir uns dafür öffnen."


 

Eine Leiter zu den Sternen
Wolfgang Müller, „Westfälische Nachrichten“

Die Abenddämmerung setzt ein. Allmählich füllt sich der Himmel mit leuchtenden Objekten. Zarte Klänge einer Harfe nähern sich. Die Eindrücke verschmelzen zu einem ergreifenden Erlebnis. Christine Högl, die als eine der ersten Musik speziell für Planetarien entwarf, wiegt das Publikum unter der Kuppel des Planetariums in einen „Sternentraum“. Während man bei Brian Enos Ambient-Klassiker „Music For Airports“ bezweifeln darf, dass er tatsächlich an Flughäfen zum Einsatz kommt, hat die Wahl-Wuppertalerin rund 25 Jahre lang in Planetarien konzertiert, eigene Multimedia-Shows konzipiert und damit unzähligen Musikern die Tür zu diesen Orten geöffnet. Sie wirft mit geschmeidiger Hand die Zutaten für sehnsuchtsvolle Momente in die Schale des Gewölbes. Die Außenwelt hat Feierabend, die „Anderswelt“ übernimmt. Das Publikum entspannt sich, wie auf einer Sommerwiese liegend, um von der Inszenierung fortgetragen zu werden.

Auf einer Leiter ins All, zu den Sternen, zu einem Schiff mit geblähten Segeln und nicht zuletzt zu höchst persönlichen, individuellen Kontemplationen. Högl steht auf einem Podest am Rande, leicht von einem Fuß auf den anderen tänzelnd, oder umstreift den Projektor in der Mitte des Raumes. In zarter, walzerhafter Beschwingtheit führt sie ihre kleine keltische Harfe „Iona“, deren Klangfülle erstaunt.
In Högls betörend schöner Musik sind vielfältige Einflüsse aufgehoben, folkloristische (etwa gälischer und alpenländischer Traditionen) sowie Spuren barocker Kompositionstechnik. Die perlenden Arpeggien, die Variationen kleiner Motive und tröstender Moll-Akkorde nehmen so gefangen, dass sie nicht nur wie bloße Kolorierungen des Empfindens wirken: Es scheint, als male Högl, die sich auch Raum für Improvisationen lässt, die Projektionen mit der Harfe.

 

 

Die Kooperationspartner

Das Projekt konnte sich nur gemeinsam entwickeln.
Mein besonderer Dank gilt:

allen Planetariumsleiter/innen und ihrem Team für die unterstützende und persönliche Zusammenarbeit.

Bernhard Schmidt, der als Tontechniker das Projekt begleitet, und als Harfenbauer meine Harfen samt magischer Speziallampen gebaut hat.

Eduard Thomas, Direktor des Mediendoms der Fachhochschule Kiel, und seiner Frau Berit, ohne die das Projekt heute nicht das wäre, was es ist.

... meinem treuen, wunderbaren Publikum!



The Planetarian: "Ticket to heaven"

Storybord  "Lichtblicke",   2001 .pdf